Die Schlacht um die Kriegshymnenschlucht

Die Schlacht um die Kriegshymnenschlucht

Festung der Silberschwingen
ie Ruhe über Eschental wurde vom Geräusch goblinischer Shredder brutal zerrissen, die ihre schreienden Kreissägen in die uralten Baumstämme des Elfenwaldes rammten. Ein zufriedenes Grinsen huschte über Gorshakas Gesicht. Sie wendete ihren Worg und bedeutete ihren beiden Begleitern, zu folgen. Zusammen ritt das Trio der gegnerischen Festung entgegen.

Ein kurzer Blick auf die Rampe am Eingang bestätigte, was die Späher berichtet hatten: Die Stellung war verlassen. Mit gezogenen Waffen folgten die zwei Gefährten ihrer Anführerin direkt in das Lager der Nachtelfen. Dies würde ein einfacher Sieg werden...

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„Nur noch ein paar Schritte...“ Auf einem Vorsprung hoch über dem Flaggenraum hielt Aerondal den Atem an. Der Gestank ungewaschener Orcs schwebte durch den Korridor und kündigte ihre Ankunft an, bevor die grünhäutigen Eindringlinge den Raum überhaupt betreten hatten. Die dreckigen Kreaturen schlenderten hier herum, als gehörte ihnen die Festung!

Die orcische Anführerin und ihre zwei Lakeien betraten den Raum und näherten sich zielstrebig der elfischen Schlachtstandarte, die in der Mitte des Raumes aufgestellt war. Der Nachtelf zog seine Messer. Die Zeit war gekommen.

Aerondal landete geräuschlos hinter dem letzten Orc. „JETZT!“ schrie er, als sich seine Klingen tief in eine ungeschützte Stelle im Rücken des Schamanen bohrten. Sein Opfer konnte nur noch überrascht grunzen, bevor es leblos zu Boden sank. Aus den Schatten schälten sich zwei weitere nachtelfische Gestalten mit gezogenen Waffen, bereit, das Schicksal der Eindringlinge zu besiegeln.

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Groshaka wirbelte mit weit aufgerissenen Augen herum. Eine Falle! Sie gab ihrem Begleiter einen Stoß in Richtung der Standarte. „Schnapp dir den Fetzen!“ Zorn gewann die Oberhand über Überraschung; Jahre der Ausbildung führten ihre Hand wie von selbst zum Griff ihres blutverkrusteten Schwertes.

Der junge Orc stürmte von Panik erfüllt auf die Flagge zu, viel zu abgelenkt, um die Eiskältefalle direkt vor ihm zu bemerken. Augenblicklich war er in einem Eisblock gefangen, unfähig, sich zu bewegen oder zu schreien. Der Jäger, der die Falle aufgestellt hatte, legte in aller Ruhe einen rasiermesserscharfen Pfeil an die Sehne seines Bogens, während sich Aerodal und der dritte Nachtelf auf den paralysierten Orc stürzten.

Stiefel der Schnelligkeit
Gorshaka wusste, wann ein Kampf nicht mehr zu gewinnen war. Zahllose Schlachten hatten sie gelehrt, ihre Furcht zu kontrollieren und zu ihrem eigenen Vorteil zu nutzen, und so flüchtete sie aus dem Flaggenraum, ohne einen weiteren Blick auf ihren wehrlosen Gefährten zu verschwenden. Sie konnte die Rufe der Nachtelfen in deren fremdartiger Sprache nicht weit hinter sich hören. Ihre Verfolger würden sie bald eingeholt haben.

Etwas nagte am Rand von Groshakas Wahrnehmung. Als die Orcfrau in vollem Lauf um die nächste Ecke schlidderte, sah sie in einer Nische das Leuchten, das bereits beim Betreten der Anlage ihre Aufmerksamkeit erregt hatte. In einer Art kleinem Alkoven bewahrten die Nachtelfen eine sanft glühende Rune auf. Wofür auch immer sie gut sein mochte, Groshaka war verzweifelt genug, es herauszufinden. Das erste Langohr umrundete bereits mit zwei gezückten Dolchen die Ecke in den Gang; ein kurzes Stoßgebet an ihre Ahnen murmelnd umschloss Groshaka die Rune mit ihrer Hand. Entfesselte Magie schoss unvermittelt von ihrem Arm aus durch ihren ganzen Körper und erfüllte sie mit neuer Kraft. Ihre Beine fühlten sich mit einem mal wie zwei bis zum äußersten angespannte Sprungfedern an. Mit einem triumphierenden Grunzen entfesselte die Orcfrau die volle Macht der Rune und schoss die Rampe hinab, die aus der Festung hinaus in die Sicherheit des Waldes und der jenseits liegenden heimischen Stellungen des Kriegshymnenklans führte. Sie hatte die Fahlhäute tatsächlich abgehängt.

Dennoch wurde Groshaka erst langsamer, als sie ihre eigene Stellung erreicht hatte. Diese Nachtelfen waren gerissener, als sie erwartet hatte. Noch einmal würde sie auf einen dermaßen plumpen Hinterhalt nicht hereinfallen. Diese Festung und der Rest des Waldes würden schon bald ganz dem Kriegshymnenklan gehören.

Willkommen in der Kriegshymnenschlucht

Das Entwicklerteam arbeitet momentan fieberhaft daran, das zweite Schlachtfeld fertigzustellen. Das Alteractal ist für epische Schlachten mit Teams von bis zu 40 Charakteren ausgelegt, die um die Kontrolle über das Tal ringen, während die Kriegshymnenschlucht für nicht mehr als 10 Charaktere auf jeder Seite entwickelt wurde. Sozusagen eine Art Minischlachtfeld. Es können maximal 20 Spieler, also 10 Charaktere pro Seite, die Kriegshymnenschlucht gleichzeitig betreten.

Dadurch, dass wir die Kriegshymnenschlucht und das Alteractal gleichzeitig veröffentlichen, wollen wir zeigen, dass der Fokus der Schlachtfelder auf dynamischem und effizienten Teamplay liegt. Alles andere ist vollkommen flexibel.

Konzept

Jedesmal, wenn ein Team die gegnerische Fahne in die eigene Basis bringen kann, während die eigene Fahne sicher ruht, erhält das Team einen Punkt. Drei Punkte genügen, um die Schlacht zu gewinnen.

Karte der Kriegshymnenschlucht
Die Kriegshymnenschlucht wurde für kleine, gut balancierte Teams entwickelt. Die Schlacht beginnt erst, wenn 10 Charaktere pro Seite versammelt sind. Die Schlacht um die Kriegshymnenschlucht wird schnell und dynamisch sein, weswegen Teambalance für das Spielerlebnis auf diesem Schlachtfeld besonders wichtig ist. Charaktere werden basierend auf ihrer Stufe einer von vier verschiedenen Gruppen zugeteilt: 21-30, 31-40, 41-50, 51-60. Das Schlachtfeld wurde so konzipiert, dass jeder sich sofort ins Schlachtgetümmel werfen und von Anfang an mitmischen kann.

Es gibt zwei Basen – Festung Silberschwinge im Norden und das Sägewerk des Kriegshymnenklans im Süden. Dazwischen erstreckt sich ein Gelände voll mit Baumstümpfen und dichten Büschen – perfekt, um sich im Schutz der natürlichen Deckung ungesehen anzupirschen.

Basen

Jede Basis hat drei Eingänge. Der Haupteingang ist eine lange Rampe, die mitten in die Basis führt. Jenseits der Rampe befinde sich die Stiefel der Schnelligkeit (ein besonderer Gegenstand für Schlachtfelder), die ihrem Träger für ein paar Sekunden eine erhöhte Laufgeschwindigkeit verleihen. Die anderen beiden Eingänge führen direkt zum Fahnenraum beziehungsweise zu einem Balkon oberhalb der Fahne, von wo aus man einen guten Einblick in den Fahnenraum hat. Diese Eingänge sind zwar näher an der Fahne, liegen aber weiter hinten und führen an keinen besonderen Gegenständen vorbei. Neben der Rampe zweigt ein Gang ab, der auf das Dach der Basis hinauf führt. Dieser Weg ist zwar der längste, kann aber strategischen wichtig sein, da man so die beste Übersicht über den Fahnenraum erhält, ohne seine eigene Position preiszugeben.

Auf dem Schlachtfeld verteilt befinden sich noch ein paar Hütten, in denen sich ebenfalls spezielle Gegenstände befinden, die Charakteren zeitlich begrenzte Vorteile gewähren.

Fahnenträger

Fahnenträger mit
Unterstützung
Die Schlacht um die Kriegshymnenschlucht kann nur von Teams geschlagen werden, die zusammenarbeiten. Spieler werden sehr bald entdecken, wie sehr gute Teamarbeit den Ausgang einer Schlacht beeinflusst.

Wenn sich ein Spieler die Fahne des Gegners schnappt, kann er nicht mehr Reiten, er muss also die gesamte Strecke zurück zur eigenen Basis laufen. Ohne die Unterstützung seiner Mitspieler kann er von seinen Feinden leicht eingeholt und zu Fall gebracht werden. Auch Verteidiger müssen zusammenarbeiten, da ein einzelner Verteidiger leicht von den herannahenden Angreifern überwältigt werden kann. Aus diesem Grund müssen die Verteidigung und die Offensive miteinander koordiniert werden, damit beides ausgeglichen ist.

Schlachtfeldinterface

Interface
Sobald der Charakter die Kriegshymnenschlucht durch eines der roten Portale betritt, erscheinen zwei kleine Symbole am oberen Bildschirmrand, die die Punkte beider Seiten anzeigen. In der Minikarte befindet sich ein weiteres Symbol, das mit einem Klick die Punkestatistik für diese Schlacht anzeigt, zum Beispiel ehrenhafte Siege, Todesstöße, Tode, Ehre, zurückeroberte Fahnen, eroberte Fahnen. Jedes Schlachtfeld wird über ein einzigartiges Interface verfügen, das dem Gameplay des jeweiligen Schlachtfeldes angepasst ist.

Wo kann ich mich eintragen?

Keine Zeit für
Plaudereien!
Die Kriegshymnenschlucht wird momentan getestet und wird auf den öffentlichen Testrealms innheralb der nächsten Tage verfügbar sein. Hordler sollten sich in das nördliche Brachland begeben, um den Eingang in die Kriegshymnenschlucht zu finden, während Allianzspieler ihr rotes Portal im Südosten von Eschental betreten können.

Inzwischen ist also eine weitere Bühne für den ewigen Streit zwischen Allianz und Horde vorbereitet, auf der beide Seiten um die Kontrolle über Eschental kämpfen werden. Zeit, seine Waffengefährten zu sammeln und die Klingen zu schärfen. Ruhm und Ehre erwarten euch auf den Schlachtfeldern Azeroths!

USK