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ls die schleichende Verderbnis der Brennenden Legion begann, die heiligen Wälder Kalimdors zu verseuchen, waren die wilden Tiere die ersten, die von ihrer grausamen Macht ergriffen wurden. Einstmals sanfte Tiere wurden in missgestaltete, tollwütige Killer verwandelt; ihr Fleisch misshandelt und ihre Seelen entweiht, fielen sie innerhalb kürzester Zeit dem Einfluss der Dämonen anheim. Kurz darauf erlitten die Furbolgs, die bärenhaften Kinder des Waldes, das selbe Schicksal, als ihr gesamtes Volk von der sie umgebenden Verderbnis in den Wahnsinn getrieben wurde. Doch inmitten des Chaos und des Wahnsinns entkam ein Stamm der Dunkelheit, die Kalimdor befallen hatte. In der sicheren Abgeschiedenheit der Holzschlundfeste überdauerten die Furbolgs des Holzschlundstammes den Sturm, jedoch mussten sie hilflos mit ansehen, wie der Wald, den sie so sehr geliebt hatten, langsam in ein entstelltes, schwärendes Zerrbild seines früheren selbst verwandelt wurde. Als die Geister des Waldes schließlich nicht mehr auf ihre Rufe antworteten, wussten die Furbolgs, dass ihre Heimat verloren war... vielleicht für immer. Die Verderbnis drang tief ein; sogar nachdem Illidan der Verräter ihre Quelle, den Schädel von Gul’dan, verzehrt und den Anführer der Dämonen, Tichondrius den Schreckensfürsten, vernichtet hatte, wich der Makel nicht von den Wäldern.
Nach dem Fall der Brennenden Legion haben die Furbolgs der Holzschlundfeste inzwischen ihre ersten vorsichtigen Schritte außerhalb des Schutzes ihrer Festung getan. Sie nehmen sich vor Fremden in Acht, da sie fürchten, für ihre verderbten Brüder gehalten und angegriffen zu werden. Doch die Furbolgs der Holzschlundfeste sind sich des Umstandes, dass sie auf sich alleine gestellt nicht überleben werden, schmerzhaft bewusst; Abenteurer, die die Holzschlundfeste im Norden des Teufelswalds aufsuchen und sich als Freunde der dort lebenden Furbolgs erweisen, werden feststellen, dass die Furbolgs ihre Freunde mehr als alles andere schätzen. Zwar besitzen sie keine Edelsteine oder sonstige Reichtümer, doch die schamanistische Kultur der Furbolgs ist in der Holzschlundfeste ungebrochen. Sie wissen viel über die Kunst, wie man Rüstungen aus Tierfellen fertigt, und sie teilen gerne ihre heilenden Talismane mit Freunden des Stammes. Die Furbolgs der Holzschlundfeste sind bemüht, das Leiden ihrer verderbten Brüder zu beenden und die Wunden zu heilen, die die Verderbnis des Teufelswalds dem Land zugefügt hat, so dass die uralten Wälder eines Tages wieder von den friedvollen Gesängen und dem sanften Lachen der Kinder des Waldes erfüllt werden.
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