Die Mag'har

üdlich der Zangarmarschen liegen die grünen Weiten von Nagrand, Heimat der Orcs. Reisende, die den nordöstlichen Straßen von Nagrand folgen, werden auf eine Siedlung von braunhäutigen Orcs treffen: Garadar. Dieses Dorf wird bewohnt von den Mag'har, einer Gruppe von Orcs, die es geschafft haben, jegliche dämonischen Einflüsse abzulegen. Obwohl wie alles dem Wandel der Zeit unterworfen, haben die Mag'har doch ihre alten Traditionen und Lebensweisen bewahrt. Trotz alldem sind sie alles andere als sicher.
Mit dem Aufstieg der Oger vom Stamm der Totschläger in Nagrand sehen sich die Mag'har einem furchteinflößenden Gegner gegenüber. Was ihre Situation noch verschlimmert: die verderbten Zerschlagenen der Finsterblut haben ihren Stützpunkt nahe dem Sonnenwindposten eingenommen, die einzige andere Operationsbasis der Mag'har in Nagrand. Während die Orcs gegen Oger und Zerschlagene kämpfen, macht das Gerücht über eine dritte Gefahr die Runde: eine bösartige Kraft, die sich von einem verborgenen Platz aus ausbreitet und die Geister der lange verstorbenen Orcahnen in Aufregung versetzt.
Obwohl die Mag'har lange von ihrer Sippe getrennt waren, verbindet sie die gemeinsame Vergangenheit mit ihren azerothianischen Brüdern. Wie auch die Horde verhalten sich die Mag'har feindselig gegenüber allen Mitgliedern der Allianz.
Die Kurenai

ie Kurenai sind eine Gruppe der Zerschlagenen, die dem Zugriff ihrer verschiedenen Versklaver in der Scherbenwelt entkommen sind. Kürzlich haben sie sich in Telaar, einer Stadt im tiefen Süden Nagrands, niedergelassen. Anders als viele andere Zerschlagene tun die Kurenai ihr bestes, um ihr dämonisches Erbe zu überwinden. Trotz ihres freundlichen Geistes sind sie Fremden gegenüber äußerst misstrauisch, da diese sie oftmals mit ihren verachtenswerten Verwandten verwechseln. Eine Gruppe Kurenai befindet sich in den Zangarmarschen bei der Oreborzuflucht, wo sie versuchen, die Beziehungen zwischen den Draenei in Telredor und ihrer Heimatstadt Telaar zu verstärken. Trotz aller guten Absichten ist der Pfad des Schicksals, auf dem die Kurenai wandeln, lang und gefährlich und Bedrohungen lauern zu beiden Seiten des Weges... wortwörtlich. Denn bis Boten schnell und ungehindert zwischen Telaar und Telredor reisen können, müssen zuerst die Straßen der Zangarmarschen gesichert werden. Diese Aufgabe stellt sich als äußerst schwierig heraus, denn in den Marschen lauert die geballte Bedrohung einer höchst aggressiven Fauna.
Die größte direkte Bedrohung für die Kurenai sind aber die Oger. In den Zangarmarschen nähern sich die Oger der Ango'rosh vom Westen her, während in Nagrand die Stämme der Felsfäuste und Totschläger ständig die Bewohner von Telaar in Angst und Schrecken versetzen. Kämpfe zwischen den einzelnen Ogerstämmen ließen einige ihrer grausamsten Bestien in die Wildnis entkommen, wo sie nun auf Nahrung lauern. Ein anderes Problem, mit dem sich die Kurenai konfrontiert sehen, ist ein weiterer Stamm der Zerschlagenen: die Finsterblut. Diese unzivilisierten Zerschlagenen haben den Stützpunkt der Mag'har nahe des Sonnenwindpostens eingenommen und damit für absehbare Zeit ein friedliches Zusammenleben von Kurenai und Mag'har zunichte gemacht. Was das Ganze noch schlimmer macht: Scheinbar planen die Finsterblut, ihre neugewonnene Stärke gegen die Einwohner von Telaar einzusetzen.
Da die Kurenai versuchen, mit ihren Draeneiverwandten in Kontakt zu kommen, unterstützen sie die Entscheidung der Draenei, sich der Allianz anzuschließen, indem sie Mitgliedern der Allianz gestatten, Telaar ungehindert zu betreten. Diejenigen, die Telaar besuchen, werden erfahren, dass die Kurenai, obwohl voreingenommen gegenüber Fremden, gutmütig sind und die Freundschaft bewährter Verbündeter reichlich belohnen.